Die Göhrdeschlacht fand am 16. September 1813 im benachbarten Oldendorf/Lüben (Gemeinde Nahrendorf) statt und stellt sich in eine Reihe norddeutscher Scharmützel und Meutereien gegen die seinerzeit französische Besatzung. Die Bezeichnung "Gefecht an der Göhrde" erinnert daran, dass an den Steinker Höhen eine 10.000 Mann starke Allianz aus Rußland, England, Hannover, Mecklenburg, Hanseaten, Preußen und Lützowern die zahlenmäßig weit unterlegenen französischen Truppen Napoleons erfolgreich in die Flucht geschlagen haben. Damit reiht sich die Göhrdeschlacht in eine Reihe kleinere Kampfhandlungen und Siege gegen die Besatzungsmacht ein, die schließlich mit der Völkerschlacht bei Leipzig ihren Höhepunkt fanden.
Alle zwei Jahre wird am Originalschauplatz die "Schlacht", die in Wahrzeit ein "Gefecht an der Göhrde" war, von Nachstellergruppen aus ganz Mitteleuropa aufgeführt und von vielen tausend Schlachtenbummlern verfolgt. Im Jahr 2009 ertönte am 19. und 20. September 2009 wieder der Lärm von knallenden Musketen, schallenden Kommandorufen und donnernden Kanonen an der Göhrde! Ein Feldbiwak wird aufgebaut, und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Die nächste Nachstellung der Göhrdeschlacht findet vom 16. bis 18. September 2011 statt.
Mehr Informationen gibt es unter www.goehrdeschlacht.de.
