Alte Handwerkerstraße: Eine Zeitreise durch die Vergangenheit
Einen Einkaufsbummel wie in Zeiten der Renaissance, den ermöglicht der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) rund um die St. Michaeliskirche. Alle 2 Jahre, jeweils am ersten Septemberwochen- ende, versetzt die „Alte Handwerkerstraße“ die Besucher in die Zeit zwischen 1500 und 1550. Neben Handwerkern und Kaufleuten bevölkern auch Bauern, Soldaten, Musiker, Bettler und spielende Kinder die Straße. Auch Tiere dürfen im historischen Stadtbild nicht fehlen.
An mehreren Tagen wird das Alltagsleben des 16. Jahrhunderts dargestellt: Stadtknechte, mit Hellebarden bewaffnet, sorgen für Ordnung. Vor der Kulisse der restaurierten Häuser der westlichen Altstadt bieten Handwerker und Kaufleute ihre Waren an. Ausrufer machen bekannt, wenn Gaukler und Musikanten auftreten oder ein Missetäter an den Pranger gestellt wird.
Im Mittelpunkt steht das Handwerk. Viele Zünfte und Gewerke des früheren Lüneburg sind vertreten: Schmied, Laternenmacher, Steinmetz, Zimmermann, Tischler, Weber, Färber, Blaudrucker, Papierschöpfer, Schneider und Plattner. Der ALA will mit der Alten Handwerkerstraße nicht nur die Bedeutung des Handwerks in vergangenen Zeiten begreifbar machen, sondern auch auf die Wichtigkeit traditioneller handwerklicher Fertigkeiten bei der Erhaltung alter Bauten hinweisen.
Die nächste "Alte Handwerkerstraße" wird im Rahmen der Hansetage vom 28. Juni bis 01. Juli 2012 stattfinden.


