Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals: Kaiserwetter zum Präsidentenbesuch

{FOTO Bundespräsident Christian Wulff gibt einem Passanten ein Autogramm.}

(sp) Lüneburg. Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten Bundespräsident Christian Wullf und seine Familie, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka sowie Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag (12. September 2010) den bundesweiten Tag des offenen Denkmals in der Hansestadt Lüneburg. Es war der erste offizielle Termin, den Christian Wullf in seiner Funktion als Bundespräsident in Niedersachsen wahrnahm. (zur Bildergalerie hier klicken)

 

 

 

 

{FOTO Oberbürgermeister Ulrich Mädge (v.l.), Bundespräsident Christian Wulff und Stadtarchäologe Dr. Edgar Ring schauen beim Salzsieden zu.}

Nach den Eröffnungsreden auf dem Marktplatz, auf dem sich am Vormittag schon etwa 1500 Interessierte einfanden, startete der Ehrengast umringt von einem Medientross und zahlreichen Passanten zu einem Rundgang durch die Lüneburger Innenstadt. Er passierte die Rosenstraße, die Lüner Mühle und ließ sich Zeit auf dem Handwerkermarkt, der rund um den Alten Kran im Wasserviertel aufgebaut war.
Wulff besichtigte das Laufrad im Kran-Inneren und anschließend noch ein Privathaus. In der Gerichtslaube des Rathauses trugen sich Bundespräsident Christian Wulff und seine Gattin Bettina ins Goldene Buch der Hansestadt Lüneburg ein. Beim anschließenden Empfang im Fürstensaal konnten sich rund 200 geladene Förderer und Denkmalschützer aus der Region noch einmal einen persönlichen Eindruck verschaffen.

 

 

 

 

{FOTO Bundespräsident Christian Wulff trägt sich ins Goldene Buch der Hansestadt Lüneburg ein. Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Bettina Wulff, Prof. Dr. Gottfried Kiesow (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) und Ministerin Johanna Wanka schauen ihm dabei über die Schulter.}

Annähernd 20.000 Besucher aus der Region nutzten den Tag des offenen Denkmals, um Privathäuser und Künstlerateliers, die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, zu besichtigen. Außerdem hatten die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Aktiven der Lüneburger Stadtbildpflege, unterstützt von vielen privaten Beteiligten vor Ort, ein vielfältiges Programm organisiert. Das schöne Wetter hielt sich immerhin bis in den Nachmittag. Krönender Abschluss: das Benefizkonzert „Grundton D“ von Deutschlandfunk und Stiftung zugunsten der Johanniskirche in Lüneburg (nach Redaktionsschluss).

Kurzum: Ein gelungener Tag, zu dem der Satz des Bundespräsidenten Wulff aus seiner Eröffnungsrede passte: „Denkmalschutz lohnt sich“.

Weitere Fotos finden Sie in einer Bildergalerie.
 

 

Herzliches Dankeschön für einen rundum gelungenen Denkmaltag

„Ich möchte allen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank aussprechen. Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung in Lüneburg war rundum ein Grund zur Freude und hat einmal mehr für eine positive Resonanz bei Besuchern, aber auch in zahlreichen Medien Anlass gegeben. Das ist das Verdienst vieler engagierter Mitstreiterinnen und Mitstreiter“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge am Montag noch ein wenig erschöpft, aber glücklich.

Sein Dank gilt all jenen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg für den Erhalt historischer Bausubstanz eingesetzt haben, hier vor allem den Aktiven des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt um Curt Pomp, Inhaber der Lüneburg-Medaille. Ebenso allen Stiftern, Förderern, Eigentümern und Mitstreitern, die in den vergangenen Jahren Geld, Zeit und Ideen für einzelne Häuser beigesteuert haben sowie den Vertreterinnen und Vertretern, die ihre privaten Denkmäler am gestrigen Tag des offenen Denkmals für Besucher offen hielten und Angebote organisiert haben. Dankbar sei er der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Bundespräsidialamt und dem Bundespräsidenten persönlich ebenso wie allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen des Rathauses, der AGL und der Marketing.

„Einen ganz persönlichen Dank möchte ich zudem an Prof. Dr. Gottfried Kiesow richten.  Seine deutliche Ermunterung an das Land Niedersachsen, das Verfahren ,Weltkulturerbe’ zusammen mit der Hansestadt Lüneburg voran zu bringen, ist ein Gewinn für uns.“

 

 

 

 

Dokumente zum Thema

Programmheft von Denkmalschutzamt Hamburg und Stiftung Denkmalpflege Hamburg (pdf 2,68 MB)
(http://www.lueneburg.de/Portaldata/1/Resources/stlg_dateien/stlg_dokumente/aktuelles/programm-tdod-2010.pdf)

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