Das Wachstum Rettmers im 19. Jahrhundert ist auf die Aufnahme ausgesiedelter Bauern, meist aus dem Kreis Celle, zurückzuführen. Durch den dortigen Bau eines Truppenübungsplatzes wurde den Bauern kostengünstig Land in Rettmer angeboten. Das kleine Bauerndorf wurde lebhafter und lebendiger. 1974 wurde Rettmer im Zuge einer Gemeindereform eingemeindet. Rettmer erstreckt sich über eine Fläche von 5709 Hektar.
Rettmer, ehemals Klostergut, geprägt durch seine Vielzahl von Bauern, kann heute nur noch zwei aktive Bauernhöfe vorweisen. Nun tragen das Neubaugebiet und das geplante Bebauungsgebiet „Pilgerpfad Süd“ zum Wachstum Rettmers bei. Regelmäßig im Oktober findet der gutbesuchte Laternenumzug mit zahlreichen Kindern statt.
Rettmer kann sowohl eine aktive Ortsfeuerwehr als auch eine aktive Jugendfeuerwehr bieten. Das alte Feuerwehrhaus kann für Veranstaltungen und Geburtstage für ca. 40 Personen gemietet werden.
Das Bonhoeffer-Haus, Am Wischfeld 14, gemeinsames Stadtteil- und Gemeindehaus für die Stadtteile Häcklingen und Rettmer, ist eine Begegnungsstätte und ein Beratungszentrum für Jung und Alt.